Aktuell

Strohballen - Plusenergiehaus

Eine kostengünstige, sehr ökologische und gleichzeitig hocheffiziente Art der Fassadendämmung sind Strohballen, die anschließend verputzt werden.

Wir wollen Sie bei unserem nächsten Geschosswohnungsbau oder - sofern sich Interessenten finden - auch in einem 1- oder 2- Familienwohnhaus gerne realisieren.

Derartige Gebäude wurden bereits mehrfach erfolgreich errichtet, das Raumklima ist phantastisch, die Kosten bestechend.

Beispiel: Wohn- und Bürohaus, Amsterdam NL(*), Baukosten 988 €/m² .

Stroh ist mittlerweile als Baustoff ganz offiziell zugelassen und trägt gleich dreifach zum Klimaschutz bei:

- CO2 wird in der Wachstumsphase auf dem Feld gespeichert.

- CO2 - Emission wird bei der Herstellung des "Baustrohs" im Vergleich zu anderen Dämmstoffen minimiert.

- CO2 - Emission wird im späteren Betrieb des Gebäudes durch die guten Dämmeigenschaften des Strohs vermieden.

Es lassen sich problemlos dauerhafte, passivhaustaugliche, diffusionsoffene Fassadenelemente äußerst wirtschftlich herstellen.

Wenn Sie neugierig und interessiert sind, kontaktieren Sie uns für die Umsetzung dieser Idee.

Übrigens: entgegen der allgemein verbreiteten Weisheit brennt Stroh nicht, wenn es gepresst und mit Verputz geschützt wird.

Die bauaufsichtliche Zulassung am DIBT Braunschweig hat das im Brandtest bewiesen, demnach gilt "F60" als realisierbar.

(*) Arch. D. Lambrechts, R.Dalmeijer, D. Fille, Quelle / Foto aus: G. Minke/B. Krick "Handbuch Strohballenbau" 2014

3 Generationen Wohnen

1955 im Norden der Stadt Hannover erbaut und im Laufe der Jahre mit einem Anbau um ein zusätzliches Gebäude erweitert, wünschten sich die Besitzer und Bewohner eine Vergrößerung, damit zukünftig 3 Generationen unter einem Dach leben können. Gleichzeitig ist der Neubau einer barrierefreien Einliegerwohnung geplant.

Im Bestandsgebäude wird das EG entkernt und erhält einen fließenden Wohn-, Ess- und Küchenbereich. Durch großformatige Fenster wird Licht und Natur im Innenraum erlebbar. Zusätzlich erhält das Haus am Eingangsbereich eine 2geschossige Wohnflächenerweiterung. Das Dachgeschoss wird durch eine großzügige Gaube erweitert. Auf dem Eckgrundstück ist nun noch ein Anbau mit einer barrierfreien Einliegerwohnung und weiteren Wohnflächen in Verbindung mit dem Bestand vorgesehen, der dem Bauvolumen auch gestalterisch einen Abschluss gibt.

Die Planung sieht mit einer entsprechenden energetischen Modernisierung, einem hochwärmegedämmten Neubau sowie einer Haustechnik unter Einbeziehung von regenerativen Energien ein Effizienzhaus 85 vor.

Interesse an Baugruppenprojekt WOHNREGAL in Hannover? Kontaktieren Sie uns.

IDEE

- Interessierte schließen sich zur Baugruppe zusammen.

- partizipatorische Planung und gemeinsame Umsetzung individuellen Wohnraums.

- kollektives Gebäudekonzept und individuelles Wohnraumkonzept in Verbindung mit Architekten.

ORGANISATION

- vorzugsweise eigene Genossenschaft; alternativ an bestehende „angehängt“.

- Eigentumsähnliche Verhältnisse beim Mieten der eigenen Räume: z. B. Vorbild Schweiz.

- Einlage + Nutzungsentgeld + Gesamtdarlehen + Fördermittel + Rücklagen.

KONSTRUKTION

- Vorgegebener, nur grob definierter Raum wird etagenweise den jeweiligen Nutzern zur Verfügung gestellt („1 – Raumwohnung mit WC“). Individuell festzulegender Ausbaustandard. Eigenleistungen nach Wunsch und Möglichkeiten.

- Stützen und Decken, Keller und Dach werden im Rohbau für alle erstellt. Raumabschließende Fassaden ermöglichen Reaktion auf Bedürfnisse und ergeben Lebendigkeit.

- Installationshauptleitungen der Elektro-, Heizungs-  und Warmwasserversorgung werden vertikal in Versorgungsschächten bis in alle Etagen verlegt.

ZIEL 

- gemeinsam Wohnungswirtschaft betreiben und bezahlbaren Wohnraum bereitstellen.

- Gemeinschaft und Kommunikation stärken.

- bedarfsgerechten Wohnraum nach eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten schaffen.

- Verlassen der Struktur jederzeit möglich, flexibel bleiben.

- Baupreise können niedrig gehalten werden durch: einfache Konstruktion, Vorfertigung, hohe Stückzahlen.

Wettbewerb "Wohnraum schaffen"

e3architekten hat an dem offenen 2-phasigen Wettbewerb teilgenommen. Unser Beitrag schlägt ein 4-6 geschossiges Modulsystem mit dem Achsraster 4,40mx5,50m vor. Durch das Modulsystem können barrierefreie 2-8 Zimmer Wohnungen entstehen. Die Konstruktion in Skelettbauweise besteht aus Stahlbetonstützen in Verbindung mit Holz-Verbunddecken. Die hochwärmegedämmten Gebäudekörper können sich mit offenen Erschließungszonen und gleichzeitigen Balkonplattformen in verschiedenen städtebaulichen Situationen gruppieren. Eine Mietereinbindung unter Teilnahme am Innenausbau durch Eigenleistung ist erwünscht. 

Wohnraum schaffen - Vorhandenes verbessern

Zur Nachverdichtung des Stadtraumes eignen sich viele Grundstücke und Bestandsgebäude. Unter Einbeziehung des Vorhandenen aus den 1950er Jahren (Modernisierungsprojekt von e3 aus 2008) werden 3WE als Anbau an ein bestehendes Wohn- und Geschäftshaus in Göttingen geschaffen. Besonderes Merkmal stellen hier, neben der Erschließung und der Nutzung regenerativer Energie, das Regenwassernutzungskonzept sowie die geplante umfasssende Fassaden- und Dachbegrünung dar. Es kommen wieder wohngesunde Baustoffe zum Einsatz, u.a. Wärmedämmung aus nachwachsenden Rohstoffen. Planung 2016, Ausführung 2017.

Umbau eines Wohngebäudes aus den 80ern

Ein geräumiges Wohngebäude wird entkernt und neu definiert mit fließendem Wohn-, Ess- und Kaminbereich im EG. Durch großformatige Fenster wird die Natur im Innenraum erlebbar.

Das OG und gleichzeitig Dachgeschoss erfährt eine Erweiterung durch Gaube/Loggia und großformatige Dachflächenfenster. Ein Atrium mit Galerie im Inneren verbindet die beiden Geschosse.

Fertigstellung Solarhaus Misburg 2016

Südausgerichteter Wintergarten als größtmöglicher Warmluftkollektor, Luftkonditionierung mit einfachsten aber sehr wirkungsvollen Maßnahmen. Zur Verwirklichung dieser scheinbar einfachen, aber sehr anspruchsvollen Ideen wurde zuerst Platz auf dem Grundstück geschaffen: Das vorhandene Bestandsgebäude musste weichen.

Fertigstellung Wohnanlage Hannover Herrenhausen

Arbeiten fertiggestellt! Umbau und energetische Modernisierung des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes in Abstimmung mit dem Amt für Denkmalpflege sind abgeschlossen: Aufarbeiten und Wiederherstellung der Straßenfassade inkl. Erneuerung der Fenster; energetische Ertüchtigung der Hoffassaden durch Wärmedämmung und 3fach Verglasungen; hochwertiger Dachgeschossausbau mit kompletter Dachflächenerneuerung; Umsetzung der aktuellen Brandschutzvorschriften; wirkungsvolles Lüftungskonzept; Fernwärmeanschluss .

Grundschule im Kleefeld Hannover - Fertigstellung April 2016

Die Grundschule Im Kleefeld (ehemals Hinrich-Wilhelm-Kopf) wurde im Jahr 1922 erbaut und ist in der Liste der Baudenkmale der Stadt Hannover aufgeführt.

Das Schulgebäude besteht aus einem ca. 100m langen, viergeschossigen Riegel an dessen Enden sich die WC- Anlagen für Mädchen auf der Nordseite und für Jungen auf der Südseite befanden. Um die langen Wege von fast 100m zwischen den Sanitärkernen aufzulösen, wurden die Grundrisse gemäß aktuellen Vorschriften, unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit neu gegliedert. Außerdem befanden sich die Sanitäranlagen, Südseite 1.- 3.OG, technisch und hygienisch in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand.

Wie in der HAZ am 06.04.2016 berichtet wurde, konnte mit der Modernisierung ein von der öffentlichen Hand unterstütztes Keramico-Schulprojekt in Zusammenarbeit mit den Künstlern Burhan Uzunyayla und Yasemin Yilmaz und den Schülern der GS endlich realisiert werden. Es ist ein besonders farbenfrohes und liebevoll gestaltetes Werk entstanden.